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Aktuelles

Studie zeigt enge Korrelation zwischen Malware-Attacken und unlizenzierter Software

Wer unlizenzierte Software löscht, kann die Zahl der Cybersecurity-Zwischenfälle senken

München — 26. Februar, 2015 —

Eine statistische Analyse im Auftrag der BSA | The Software Alliance belegt den Zusammenhang zwischen unlizenzierter Software und Malware auf PCs. Die Untersuchung der IDC zeigt, dass das Aufkommen von Malware in einem bestimmten Land stark mit dem Anteil unlizenzierter Software dort korreliert. Daraus ergibt sich eine klare Handlungsanleitung für Gesetzgeber, Unternehmen und Endanwender: wer unlizenzierte Software in seinem Netzwerk beseitigt, verbessert damit den Schutz vor Cyber-Angriffen.

Jodie Kelley, Senior Vice President und General Counsel der BSA: „Malware-Attacken können großen Schaden verursachen. Deswegen versuchen Organisationen ihr Möglichstes, sich zu schützen. Diese Analyse zeigt den Zusammenhang zwischen dem Einsatz unlizenzierter Software und Malware. Das bedeutet, dass gutes SoftwareManagement ein wichtiger Schritt zum Schutz vor Cyber-Risiken ist.“

Im Rahmen der Untersuchung verglich die IDC den Anteil der unlizenzierten Software auf PCs in 81 Ländern mit dem Maß des Malware-Aufkommens auf PCs, das von Microsoft registriert wird. Es ergab sich eine starke positive Korrelation von r=0,79 zwischen den beiden Kennzahlen. Weitere Analysen zeigten, dass die Rate unlizenzierter Software starke Vorhersagekraft für das Malwareaufkommen in einem Land ist.

Die Studie baut auf dem zentralen BSA-Report der weltweiten Verbreitung unlizenzierter Software auf. Im Jahr 2014 wies die BSA Global Software Survey für Deutschland einen Anteil von 24 Prozent Software ohne gültige Lizenz aus. Weltweit lag dieser Wert bei 43 Prozent. In einer verbundenen Befragung gaben Computer-Anwender weltweit die Sorge vor Sicherheits-Bedrohungen als Hauptgrund dafür an, keine unlizenzierte Software zu verwenden. Unter den Risiken, die sie mit unlizenzierter Software verbinden, rangieren demnach unerlaubter Zugriff durch Hacker mit 64 Prozent Nennungen und Datenverlust mit 59 Prozent weit vorne.

Die BSA empfiehlt Unternehmen, interne Prozesse wie die ISO-normierten SAM (Software Asset Management)-Praktiken einzuführen, um ihre Angriffsfläche gegenüber Cyber-Angriffen zu minimieren und sicherzustellen, dass sich ausschließlich lizenzierte Software auf ihren Systemen befindet.

Georg Herrnleben, Senior Director Compliance & External Affairs, EMEA der BSA | The Software Alliance: „Wir weisen Unternehmen mit unserer Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit auf die Vorteile vom Software Asset Management hin, aber auch weiterhin werden wir Verstöße durch Rechtsverfolgung ahnden. Die Verantwortlichen sollten also wissen, dass unlizenzierte Software nicht nur technische Sicherheitsrisiken hat, sondern auch rechtliche und finanzielle Folgen haben kann. Es ist unser Ziel, Organisationen den Weg zu einem effektiven Software Management leicht zu machen, um damit sowohl die Sicherheitslage zu verbessern als auch die absichtliche oder unabsichtliche Verwendung von unlizenzierter Software zu bekämpfen.“

Hinweise für die Redaktion

Der vollständige Bericht „Unlicensed Software and Cybersecurity Threats“ steht bereit unter: bsa.org/malware. Die „BSA Global Software Survey“ vom Juni 2014 steht bereit unter: http://bit.ly/1zNoIBK. Die Zahlen zum Aufkommen von Malware entstammen dem „Microsoft Security Intelligence Report“ vom Mai 2014, erhältlich unter: http://bit.ly/1Jp5Hkk.

Pressekontakt

Michael Höppner
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26.02.2015
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