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Aktuelles

BSA Bericht illustriert globale Errungenschaften der Daten-Revolution

White Paper „Big Data und was es damit auf sich hat“

Washington/München, 4. November 2015 — Software, Daten und welche entscheidenden Erkenntnisse sie gewinnen helfen sind das Thema eines neuen Berichts der BSA | The Software Alliance. Das White Paper „Big Data und was es damit auf sich hat“ illustriert in anschaulichen Beispielen, wie datengestützte Antworten das Leben verbessern: von Erleichterungen im täglichen Leben über bessere Stadtplanung, frühere Warnung vor Unwettern bis hin zu lebensrettenden medizinischen Erkenntnissen.

Der Bericht vermittelt einen tieferen Einblick in die Welt der Datenanalyse als innovatives, transformatives Werkzeug, dessen umwälzende Entwicklung dabei hilft, unerwartete Lösungen zu finden. Er diskutiert auch die Frage, wie Daten gesammelt und am besten verwendet werden, ohne die Privatsphäre zu verletzen.

Victoria Espinel, BSA President und CEO: „Mit der bahnbrechenden Art, Daten einzusetzen, bewirken wir weltweit einzigartige Veränderung und Fortschritt. Datengetriebene Projekte eröffnen Menschen sowie Gemeinschaften neue Möglichkeiten und erlauben es Unternehmen, ihre Ressourcen effizienter einzusetzen. Mit dem Wachstum der datengetriebenen Wirtschaft wird uns neue Software helfen, diese Daten besser zu verstehen und in konkrete Lösungen umzusetzen.“

Der Bericht der BSA zeigt die Auswirkungen der datengetriebenen Wirtschaft auf verschiedene Branchen wie Produktion, Transport, Energie, Landwirtschaft, Bildung und Gesundheitswesen. Geschätzte 15 Billionen US-Dollar werden bis ins Jahr 2030 weltweit an zusätzlicher Wirtschaftskraft geschaffen – ein signifikanter Beitrag, so Espinel.

Heute werden mehr Daten erhoben als je zuvor. Über 90 Prozent aller Daten weltweit sind in den letzten zwei Jahren entstanden, und das Wachstum der Datensammlung verdoppelt sich mittlerweile alle zwei Jahre.

„Im Augenblick ist die größte Herausforderung die Frage, wie diese Daten eingesetzt und verwertet werden können. Sie müssen gesammelt, gespeichert, analysiert und in sinnvolle Ergebnisse übersetzt werden. Die Entscheidungsträger der Welt müssen berücksichtigen, wie wichtig es ist, diesen Prozess mit einem geeigneten Rahmenwerk zu unterstützen“, erklärt Espinel.

Espinel unterstreicht die einmalige Gelegenheit zur Schaffung klarer Regeln durch Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden für den freien grenzüberschreitenden Fluss von Daten, und zur Investition in stark nachgefragte IT-Fachkräfte, um Marktchancen zu eröffnen und Unternehmen das beste Umfeld für Innovation zu bieten.

Das White Paper „Big Data und was es damit auf sich hat“ enthält mehrere Beispiele, wie Antworten aus Datenanalyse und Software das Leben verbessern:

  • Frühere Vorhersage von Wetterkrisen: Durch die Auswertung von Daten aus Meeressensoren, von Wellen, Strömungen sowie weiteren Quellen setzen Forscher Datenanalyse zur besseren Vorhersage von Tsunamis und anderen Naturkatastrophen ein. Sie schützen damit das Leben von Tausenden, die in küstennahen Gebieten bedroht wären.
  • Rettung von „Frühchen“: Durch die Analyse von über 1.000 Daten pro Sekunde konnten Forscher zeigen, dass ungewöhnlich stabile Vitalzeichen bei frühgeborenen Säuglingen mit schwerem Fieber am darauffolgenden Tag korrelierten. Dadurch ist es Ärzten nun möglich, frühzeitig zu handeln und Leben zu retten.
  • Pendelzeiten verkürzen: Die Stadt Stockholm installierte in 1.600 Taxis GPS-Systeme zur Sammlung von Daten zum Verkehrsfluss: Durch den Einsatz von Software zur Verkehrsdatenanalyse konnten Erkenntnisse zur besseren Planung gewonnen werden, die Staus verringern helfen. Resultate sind ein um 20 Prozent verringertes Verkehrsaufkommen, halbierte Reisezeiten und zehn Prozent weniger Abgase.
  • Bessere Ernten: Von Iowa bis Indien verwenden Bauern Daten zu Saatgut, Satelliten, Sensoren und Traktoren zur Entscheidungsfindung bei Anbau und Aussaat, für garantierte Frische vom Feld bis in die Küche und zur Anpassung an den Klimawandel.
  • Energiesparende Gebäude: In den Vereinigten Arabischen Emiraten werden neue Datenwerkzeuge beim Entwurf des weltweit ersten energiepositiven Gebäudes eingesetzt, das mehr Energie produziert als es verbraucht. Sollte es zum Erfolg werden, kann dieses Modell weltweit eingeführt einen dramatischen Einfluss auf den CO2-Ausstoß haben.
  • Verbesserte Luftfahrt: Daten werden eingesetzt, um das Flugverhalten zu verbessern, Turbulenzen zu vermeiden, die Sicherheit zu erhöhen und Triebwerksschäden 2.000 Mal schneller zu diagnostizieren als es bisher möglich war. Flugdaten tragen zudem dazu bei Flugpläne zu verbessern, und lassen die Mannschaft vorzeitig den Austausch von Teilen veranlassen, die auszufallen drohen.
  • Smarte Stadtplanung: Barcelona wandelt sich durch Daten zu einer smarteren Stadt, indem die Stadtväter Verkehrsmuster untersuchen, Leihfahrradstationen optimal platzieren und einen Mangel von Bankautomaten in bestimmten Stadtteilen erkennen und beheben.

„Diese große Bandbreite der Probleme, die sich mittels Datenanalyse lösen lassen, zeigt auf, welchen Einfluss die Datenrevolution schon jetzt auf die Weltwirtschaft hat“, so Espinel. „Es gibt ernstzunehmende Themen wie den Schutz der Privatsphäre, die mit Bedacht angegangen werden wollen. Aber mit der schier unbegrenzten Information sind auch die Einsatzmöglichkeiten vom Klassenzimmer über das Krankenhaus bis hin zu Autobahn und Robotik endlos. Wenn wir wertvolle Daten effektiv nutzen können, werden wir unser Leben verbessern und die Innovationswirtschaft als Ganzes fördern.“

Mehr zu den Durchbrüchen bei der Datenanalyse zeigt die englischsprachige Video-Zusammenfassung von „Big Data und was es damit auf sich hat“ der BSA | The Software Alliance unter www.bsa.org/data.

Hinweise für die Redaktion:

Das White Paper „Big Data und was es damit auf sich hat“ steht unter http://bit.ly/dwp15bsa zum Download bereit.

Für Interviews zum White Paper und dem Thema Datenanalyse steht Ihnen Thomas Boué, Director Policy - Europa, Nahost und Afrika der BSA | The Software Alliance zur Verfügung. Zur Vereinbarung eines Termins nehmen Sie bitte Kontakt auf mit der Agentur vibrio unter bsa@vibrio.de oder Tel.: 0049 89 32151-848

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Pressekontakt

Michael Höppner
+ 49 89 32151 987
deutschlandinfo@bsa.org