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Aktuelles

Gesetzgebung zum Cloud Computing zeigt Fortschritte in Deutschland

Analyse der BSA zeigt weltweite Entwicklung der politischen Rahmenbedingungen; Südafrika mit großen Fortschritten, China und Russland fallen zurück

München — 26. April 2016 – Eine neue, umfassende Analyse der BSA | The Software Alliance zu den politischen Rahmenbedingungen zeigt Deutschland in einer Spitzenposition auf dem weltweit dritten Rang. Die Gesetze und Strategien zum Cloud Computing haben seit 2013 Fortschritte gemacht – ein Zeichen dafür, dass Deutschland im Vergleich mit 23 führenden IT-Nationen der Cloud-Innovation große Bedeutung beimisst. Dies ist das zentrale Ergebnis der 2016 BSA Global Cloud Computing Scorecard. Dabei wurden sieben Schlüsselbereiche analysiert, die ein Land Cloud-fähig machen. Deutschland punktet vor allem bei den Gesetzen zum Cyber-Crime und E-Commerce, dem Schutz geistiger Eigentumsrechte, dem Breitbandausbau und dem Einsatz internationaler Standards.

Die aktuellen Resultate bescheinigen beinahe allen Ländern gegenüber der ersten Cloud Scorecard im Jahr 2013 Fortschritte bei der Entwicklung politischer Rahmenbedingungen. Doch der Abstand zwischen der ersten, zweiten und dritten Cloud-Liga hat zugenommen. Die Länder in der Mitte des Feldes stagnieren sogar, während die führenden Länder gleichzeitig an ihren Gesetzen und Strategien feilen.

Victoria Espinel, President und CEO der BSA | The Software Alliance: „Es ist ein verheißungsvolles Zeichen, dass Deutschland in der Rangfolge aufsteigt. Dies zeigt, dass Deutschland seit 2013 an der Verbesserung der Cloud-Innovation arbeitet. Es bedarf jedoch noch weiterer Arbeit. Auf der ganzen Welt müssen die Länder sich dessen bewusst werden, dass ihre Gesetzgebung den globalen Markt für die Cloud beeinflusst. Dieser Bericht ist ein Wecksignal für die Regierungen, dass sie nur gemeinsam den vollen Nutzen der Cloud verwirklichen können.“
Georg Herrnleben, Senior Director Compliance & External Affairs EMEA der BSA | The Software Alliance: „Cloud Computing ermöglicht jedem, sei es ein Start-up, ein Verbraucher, eine Behördenstelle oder ein mittelständisches Unternehmen, schnell und effizient Zugriff auf moderne Technologien. Die Dienste erschließen ungeahnte Verknüpfungen, steigern die Produktivität und fördern den Wettbewerb.“

Im Gesamtranking gelang Südafrika der größte Sprung um sechs Plätze nach vorne, gefolgt von Kanada (fünf Plätze). Die Top 5 sind Japan, USA; Deutschland, Kanada und Frankreich. Erfreulicherweise haben auch die bisherigen Schlusslichter Thailand, Brasilien und Vietnam ihren Rückstand verringern und auf die Länder des Mittelfelds aufschließen können. Die größten Märkte blieben im Wesentlichen bei einer Tendenz zur geringen Verbesserung stabil.

Die Zukunft der Cloud in Europa und Deutschland hängt auch von den Hürden ab, die dem freien Datenfluss über Grenzen hinweg gestellt werden. Hier sollten die europäischen Gesetzgeber insbesondere ein verstärktes Augenmerk auf den Pazifischen Raum haben. Die Verabschiedung des TTP bringt dort ein starkes Bekenntnis zum freien Datenverkehr und könnte als Vorbild für entsprechende Vereinbarungen dienen. Deswegen sollten die Regierungen in Berlin und Brüssel die Entwicklung dort genau beobachten.

Der vollständige 24 Seiten umfassende Bericht steht unter www.bsa.org/cloudscorecard zur Verfügung.

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Michael Höppner
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